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Essay zur Bundestagswahl 2025 - Welche Folgen hat sie für uns?
Dresden am 26.02.2025, André Hüller (Deutsche Demokratische Republik 1961)

Über 80 % der Wahlberechtigten
haben gewählt, was zeigt, dass das Ergebnis sehr ernst zu nehmen ist. In Ostdeutschland wählten fast alle Wahlbezirke mehrheitlich die AfD – im Westen die CDU. Es muss gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten im politischen Verhalten von Menschen geben, die so flächendeckende Unterschiede zwischen unserem Osten und Westen verursachen. Was unterscheidet in den letzten vier Jahren Ostdeutschland so stark von Westdeutschland? Was bedeutet das für mich?

Unterdrückung der Kirchen in der DDR
Kann es sein, dass die Kirchen fremde Erziehung der DDR-Bevölkerung die CDU dem Wähler belasteter erscheinen lassen als die AfD, die sich nur ihrem Ziel – Deutschland nach Gewinnstreben auszurichten – widmet und keine verpflichtenden Beziehungen zur Kirche hat? Wir Ostdeutschen sind mehrheitlich sehr rational und sehen Traditionen eher als nachteilige Last. Daher wäre es verständlich, wenn die ostdeutsche Mehrheit der radikal auftretenden AfD stärkere politische Entwicklungsfortschritte zutraut.

Jeder Wähler entscheidet
sich für Politiker, die ihm und ihm wichtigen Mitmenschen den größten Vorteil erwarten lassen. Es gibt Auswahlkriterien für soziale Bevölkerungsschichten und persönliche Charaktere, die von den Prioritäten der aktuellen Situation bestimmt werden. Droht meinem Land Krieg, entscheide ich mich für die Politiker mit der stärksten Kompetenz für Verteidigung. Bin ich wirtschaftlich gut gestellt, bevorzuge ich Politiker, die mir ermöglichen, mein Kapital zu vermehren. Das Besondere an diesem Auswahlvorgang ist die Tatsache, dass jeder Anlass hat, Partner und Gegner zu definieren und persönliche Erfahrungen und Wahlwerbung nur willkürlich berücksichtigt. Im Ergebnis gewinnt immer die Partei, die am überzeugendsten und öffentlich wirksamsten die aktuellen, dominierenden Interessen der Mehrheit vertritt, über die beeindruckendste Führungspersönlichkeit verfügt, die populärsten Unterstützer hat und am geschicktesten Mitbewerber entwertet.

Führungskräfte der Parteien
müssen nicht nur hervorragende Kompetenz für die anstehenden Aufgaben haben, sondern auch eine starke persönliche Ausstrahlung und populäre Unterstützer. Mit Schach ist das durchaus vergleichbar. Die größten Gewinnaussichten hat der Spieler mit den besten Figuren. Unschönerweise werden im Wahlkampf die Figuren jedoch zu häufig durch Diffamierung geschlagen, was leider ermöglicht, dass Politiker mit bester Leistungsfähigkeit trotzdem unterliegen können.

AfD dominiert Ostdeutschland
Wenn ich davon ausgehe, dass weder CDU noch SPD sich jemals so radikal ändern werden und können, wie es die AfD von der deutschen Politik verlangt und vehement behauptet, alles besser machen zu können, wäre es logisch, dass bei den nächsten Landtagswahlen die AfD in Ostdeutschland dominiert. Dies liegt daran, dass Wähler offensichtlich denjenigen bevorzugen, der am energischsten politische Verbesserungen glaubhaft darstellt, ähnlich wie Trump es in den USA vorgemacht hat. Gleichwohl sehen viele Wähler in der AfD nur den Gegenspieler von CDU und SPD und die Chance, dem überlegenen Westen wenigstens politisch besiegen zu können, da der wirtschaftliche Wettbewerb völlig aussichtslos erscheint, wenn man die gigantische Steigerung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit des Ostens übersieht.

Ich zweifle stark an,
dass eine AfD unsere Wirtschaft im Osten so weit gebracht hätte, wie es unter der deutschen Demokratie möglich war. Dazu erscheint die AfD viel zu unsolidarisch und zu kompromisslos. Auch wenn viele egoistische westdeutsche Unternehmer den unerfahrenen Osten übervorteilt haben, hat die Mehrheit der Westdeutschen uns extrem stark geholfen, den maroden Zustand der DDR-Wirtschaft zu überwinden und Zeit zu erhalten, uns das nötige Fachwissen anzueignen und zu lernen, was wir im öffentlichen Wettbewerb tun oder lassen sollen. Insbesondere sei in tiefer Dankbarkeit erwähnt, dass ich selbst starkes Vertrauen und uneigennützige Unterstützung in außerordentlichem Umfang durch einen westdeutschen Unternehmer erhielt und bei Betriebsbesichtigungen solidarische Meinungen von seinen Angestellten persönlich vernahm.

Frau Merkel
hat uns mit ihrer mütterlichen Art das Gefühl gegeben, dass die Regierung uns beschützt und behütet. Scholz hingegen schürte mit seiner Heimlichtuerei und fragwürdigen Rolle bei der Aufklärung der Cum-Ex-Geschäfte in Hamburg blankes Misstrauen. Die heutige Angst davor, seit über 70 Jahren wieder in einen Krieg verwickelt zu werden, dramatisiert die aktuelle Lage für den Wähler zusätzlich. Da unter der CDU Deutschlands Wehrhaftigkeit verloren gegangen ist und die SPD-Kanzler Schröder und Scholz jedes Vertrauen abgegraben haben, erscheint vielen die aggressive AfD wesentlich geeigneter, wirtschaftliche Hemmnisse der Politik abzubauen und Deutschland verteidigungsfähig zu machen.

Der markanteste Unterschied
zwischen einem in der DDR Geborenen und einem westdeutschen Wähler ist die Übung im Umgang mit der Sorge um die eigene wirtschaftliche Existenz. Im Westen hat die Mehrheit von Kindheit an gelernt, welche persönlichen Risiken vertretbar sind und welche wirtschaftlichen Fehler man auf gar keinen Fall machen darf. Im unerfahrenen Osten haben viele Menschen Misserfolge erlebt und ihre wirtschaftliche Lage nicht zufriedenstellend regeln können. Daher sind hier Selbstbewusstsein und Risikobereitschaft zu gering, um mit den dynamischen Fortschritten im Westen mithalten zu können, was bei DDR-Geborenen und ihnen Nahestehenden zu anhaltender Frustration führen konnte und sehr guten Nährboden für aggressive Lösungsangebote bildete.

Welche Fehler und Nachteile
machen und haben CDU und SPD gemeinsam? Gegenüber der AfD haben beide den großen Nachteil, dass sie mit dominierender Regierungsbeteiligung unsere heutige Gesetzeslage, uneffektive politische Administration und Verwaltung sowie militärische Schutzlosigkeit veranlasst und zu verantworten haben. Da die AfD noch keine Regierungsverantwortung hatte, können ihr solche Fehler nicht unterstellt werden. Durch fehlende Motivation, im Wettbewerb auf eigene Mängel hinzuweisen, unterlassen SPD und CDU populär wirksame kritische Auseinandersetzungen mit eigenen Fehlentscheidungen. Dadurch bleibt es dem Wähler verwehrt, allein aus deren Parteiprogrammen und Wahlwerbung Fortschritte durch massive Bewegungen und Änderungen der politischen Arbeit beobachten zu können. CDU und SPD werden daher als politische Bremsklötze wahrgenommen.

Im politischen Wettbewerb
gewinnt nicht derjenige mit den meisten Fehlern oder Zugeständnissen. Fehlerauswertung wirkt nur dann sympathisch, wenn konkrete Korrekturmaßnahmen folgen. Absichtserklärungen nützen da nicht. Ich lege SPD und CDU nahe, sofort Aufsichtsräte zu bilden, die ständig die Arbeit der Vorstände auf Fehler prüfen und deren Arbeitsergebnisse schonungslos monatlich publizieren. Dabei müssen Checklisten abgearbeitet werden, welche nicht nur Zustandsbeschreibungen enthalten, sondern auch Termine für Arbeitsausschüsse, die im Ergebnis immer Maßnahmen mit Fristen haben müssen, um Fehlerwiederholungen vorzubeugen. Das schließt auch die regelmäßige Überprüfung der Eignung eigener Personalien ein. Für jede Personalie muss es einen Funktionsplan geben, damit die Person erfährt, welche Anforderungen sie erfüllen muss. Andernfalls kann niemand die Eignung der eingesetzten Person mit dem Soll abgleichen.

Wenn in fragwürdiger Art
Scholz wieder als politischer Führer von seiner Partei bestimmt wird, obwohl er nachweislich als Kanzler drei Jahre versagt hat, kann die SPD nicht wettbewerbsfähig sein. Gleiches gilt für die CDU, wenn Merz die Anforderungen einer starken Führungspersönlichkeit nicht erfüllt, er zu häufig überfordert wirkt und versäumt, Aufgaben öffentlich wirksam zu delegieren. Bei den komplexen Problemen unserer Zeit muss unser Kanzler ein kompetentes und populär wirksames Team nutzen, damit bei den Wählern Hoffnung auf Verbesserung in Optimismus umschlagen kann. Sein Ministerkabinett reicht nicht aus, da die Ministerien miteinander im finanziellen Wettbewerb stehen.

Egal
wie viel Mühe ich mir mache, unsere politische Lage zu beurteilen: Die AfD wird den Osten Deutschlands bald anführen, weil sie offensichtlich die stärksten Figuren auf dem Brett hat und am schnellsten politische Veränderungen umsetzen kann, da sie keine langjährigen Altlasten zu überwinden hat. Für mich als Vater ist das eine sehr schwere Aufgabe, meine Söhne darauf vorzubereiten, wachsender Diffamierung und Korruption kontinuierlich Stand zu halten, ausreichend Durchsetzungsvermögen zu beweisen, im Untergang der deutschen Demokratie nicht zu verzweifeln und bei Entstehung nachfolgender, aggressiv konsumorientierter Gesellschaftsordnung die Orientierung nicht zu verlieren.

Führende Marktanbieter gaukeln
uns gern prahlerisch vor, dass ständig wachsendes Vermögen Voraussetzung wäre, um glücklich zu sein, so es in fiktiven Welten unzähliger Videospiele für Kinder, Jugendliche und Erwachsene regelmäßig erlebbar ist. Trotzdem wird es immer ausreichend Menschen geben, die bodenständig bleiben und Kooperation als effektivste Methode menschlicher Entwicklung praktizieren. Dabei sollte es für jeden selbstverständlich sein, Zeit und Aufwand zu akzeptieren, um auch Leistungsschwächeren ein gutes Leben unter uns zu ermöglichen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Gewinnstreben zu politischer Kompromisslosigkeit führt, weil sonst einigen Bevölkerungsschichten Perspektiven verwehrt bleiben und instabile Lebensverhältnisse deren Entwicklung dauerhaft behindern.

Heute können noch Wähler entscheiden,
von wem unsere Gesetze gemacht werden, welche unser Leben bestimmen und festlegen, was gerecht oder ungerecht ist. Sorgen wir dafür, dass es so bleibt und nicht wieder grausames Leid und Verlust in militärischer Auseinandersetzung entstehen!

 

 

 

     

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Essay zur chronischen Inkompetenz deutscher Innenpolitik - wie du es besser machen kannst

Dresden, am 13.04.2022, André Hüller (Deutsche Demokratische Republik 1961),

anlässlich der vielen oberflächlichen Aussagen des populären Politikwissenschaftlers Herrn Prof. Dr. pol. habil. Hans Vorländer (Deutschland, 1954, fortfolgend nur kurz "P" als Stellvertreter deutscher Durchschnittspolitiker genannt), in deutschem TV:

 

"Es gibt Menschen: Die verachten die Demokratie. Sie sind aggressiv und vielleicht auch autoritär..."

"Es sind grundlegende Auseinandersetzungen über die Form, in der wir leben wollen."

"ob wir eine weltoffene Gesellschaft sein wollen..." etc.

 

P kann gut als Beispiel des deutschen Missverständnisses für Innenpolitik herangezogen werden, da er mit seinen Qualifikationen und beruflichen Tätigkeiten Glaubwürdigkeit ausstrahlt und ganz offensichtlich, in der Öffentlichkeit als sehr kompetent wahrgenommen wird. Er ist jedoch nur Populist aus Selbstherrlichkeit; ohne Visionen; ohne leidenschaftliche Absicht zur Aufklärung; ohne jegliche Kompetenz zur Wissensvermittlung über politische oder philosophische Vorgänge in unserer heutigen Gesellschaft. Darum diene hier mein Essay dem Leser als Inspiration, zu lernen, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und damit zu erfahren, dass jeder Bürger Bestandteil der Politik ist, ob er will oder nicht, mithin es unumgänglich ist, sich ein Mindestmaß an politischem Wissen anzueignen.

 

Politiker hätten es viel leichter, wenn sich ihr Handeln erkennbar an den Interessen des Volkes ausrichten würde. Öffentliche Taktierereien und Geheimnistuerei ist Gift für Politik, ebenso Kompromissunfreundlichkeit und gewinnausgerichteter Lobbyismus. Schlimm wird es jedoch, wenn die Kariere eines Politikers ihm am wichtigsten ist oder seine öffentlichen Forderungen fern des Gemeinwohls liegen. Am schlimmsten sind jedoch Politiker, welche große Mängel im Charakter haben.

 

Physikalische Vorgänge auf unserer Erde unterliegen Gesetzmäßigkeiten. Für gesellschaftliche und politische Vorgänge gilt das auch, ebenso wie in der Psychologie oder Pädagogik.

 

 

Hier 7 der Populärsten Gesetzmäßigkeiten unserer Gegenwart:

 

A)

Druck erzeugt Gegendruck. (müsste P eigentlich wissen)

B)

Widersprüche sind die Triebkräfte der Entwicklung. (hat P ganz offensichtlich vergessen)

C)

Enttäuschung kann nur aus der Hoffnung geboren werden. (weiß P vielleicht gar nicht)

D)

Gesetzt der Negation der Negation - Alles endet und kehrt wieder in neuer Qualität. (kennt vielleicht nicht jeder, allgemeines Grundgesetz der materialistischen Dialektik)

E)

Gesellschaftliche Beschleunigung durch Revolution, Bürgerkrieg oder Diktatur fordern immer grausame Opfer in der Bevölkerung.

F)

Politische Neuausrichtung eines ganzen Landes erfordert generationsübergreifende Aufgaben, weil erwachsene Menschen politische Grundeinstellungen kaum ändern können.

G)

Am besten haben es die Klugen, weil sie Probleme immer als Aufgaben verstehen.

 

Ganz anders als P, stellt sich der kluge Mensch von heute die logische Frage:

"Was erwarte ich hauptsächlich von unserer Innenpolitik?"

und kommt irgendwann und irgendwie zu den Ergebnissen:

 

a)

Gewährleistung meiner Rechte nach unserem Grundgesetzt.

 

b)

ökonomische und organisatorische Grundlagen für meine persönliche Entwicklung und Familie

 

c)

Verständlichkeit; Gerechtigkeit; Verhältnismäßigkeit; Durchsetzungsvermögen; Effizienz

 

d)

Jede Innenpolitik muss zum Ziel haben, mir die Möglichkeiten zu schaffen, mich bei der Befriedigung meiner Bedürfnisse zu unterstützen und - besonders wichtig - mir zu ermöglichen, Perspektiven zu verfolgen!

 

Aber:

Leider setzt sich P damit gar nicht öffentlich auseinander und versteht daher nicht, warum immer mehr Menschen nach politischen Alternativen suchen. Ich sage es frei Heraus: Diese Blindheit unserer Ps macht mich fassungslos. Der Name der AfD ist wohl als Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen, oder? Deren Mitglieder und Sympathisanten anzufeinden oder global rechtsnationalistische Gesinnung zu unterstellen, ist typisch für den oberflächlichen Durchschnitts-P. Da niemand als AfD-Mitglied geboren wird, ist zu akzeptieren, dass die politische Aktivität eines AfD-Mitgliedes über eine langfristige Entwicklung entstanden sein muss, ist es ja immerhin ein politisches Engagement und das Gegenteil von Passivität. Daher ist die AfD als Triebkraft unserer gesellschaftlichen Entwicklung einzuordnen! Deren Mitglieder sind nicht zu uns gekommen, sondern sind im Zusammenleben mit uns so sehr benachteiligt worden, im Ergebnis aktiver, gesellschaftlicher Widerstand, als höchste Qualität der Opposition, sich herausgebildet und sogar formiert und organisiert hat.

Insbesondere sind für den Einzelnen - nach politischer Alternative Strebenden - folgende Fragen wichtig:

 

01)

Was enttäuscht mich regelmäßig an unserer Innenpolitik? Die Antworten sind meistens:

 

-   Ich erhalte zu wenig Geld oder Anerkennung für meine beruflichen Leistungen.

    Meine berufliche Entwicklung wird von Problemen zu stark behindert.

-   Die amtlichen Abzüge von meinem Bruttoverdienst sind unverhältnismäßig hoch

    und kaum begründbar.

  

-   Meine Steuern werden zu häufig verschenkt oder verschleudert

    und zu wenig für die Erfüllung meiner o. g. Erwartungen verwendet.

  

-   Ich habe den Eindruck, kaum oder gar keine Anhaltspunkte für Übereinstimmung

    mit innenpolitischen Entscheidungen finden zu können.

  

-   Mir fehlt die politische Orientierung, weil ich keine Partei finden kann,

    welche meine o. g. Erwartungen zu ihrem Programm gemacht hat.

  

-   Fehlende Aussicht auf Besserung der Umstände, diese ich besonders kritisch sehe;

    oft verbunden mit der Beobachtung starrer Organisationsstrukturen

  

-   Fehlverhalten politischer Führungskräfte

    und Zweifel an deren Ehrlichkeit und wahren Absichten

  

-   Ich erlebe im Kontakt mit Beamten und Politikern zu wenig Erfolg

    und empfinde deren Arbeitstempo als zu langsam.

 

02)

Suche ich wirklich nach einem Lösungsweg für meine Probleme

oder nur Leidensgefährten, welche mich in meinen politischen Meinungen bestätigen?

 

03)

Glaube ich:

Mit Gewalt und Beschleunigung ändern sich Menschen zum Guten?

 

04)

Wer soll die Zukunft meiner Heimat und meiner Kinder bestimmen,

wenn ich jetzt autoritär viele Politiker auf einmal ihres Amtes enthebe? Wer bereitet die nötigen Gesetze vor? Wer setzt diese um? Werden die Leute, welche ich an der Macht sehen will, auch alle Interessen aller Volksschichten vertreten können, oder führt das unweigerlich zur Diktatur mit all' ihren grausamen Folgen? Was kann passieren, wenn einer meiner Freunde oder Familienmitglieder dann zu einer dauerhaft benachteiligten Gruppe gehören? Möchte ich ihnen diese absolute Machtlosigkeit wirklich zumuten?

 

05)

Habe ich erkannt, dass Demokratie einfach Mitbestimmung heißt?

 

06)

Ist mir bewusst, dass Politik immer nur aus Kompromissen bestehen kann und darum häufig zäh und viel zu langsam ist, weil die Interessen aller berücksichtigt werden müssen?

 

07)

Ist dir bewusst,

dass es für dich und deine Familie keine Sicherheit ohne Demokratie geben kann?

 

08)

Zeichnet sich die Mehrheit der Mitglieder meiner Partei durch einwandfreien Charakter aus, oder ist Hass die bestimmende Triebkraft unseres Zusammenhalts?

 

09)

Was erwartet meine Partei von mir?

Bin ich tatsächlich bereit, diese Erwartungen zu erfüllen?

 

10)

Ist mir klar, dass Wähler, Sympathisanten und Parteimitglieder einer Art Sippenhaft unterliegen,

weil alle das freiwillig tun und darum dir nahestehende Menschen vom Verhalten der Führungskräfte deiner Partei Rückschlüsse auf deine Persönlichkeit herstellen,

mithin daraus auch Ablehnung gegen dich entstehen kann.

 

11)

Fühle ich mich besser, wenn ich andere diskreditiere

oder sehe, wenn meine Partei das macht? Erlebe ich an mir selbst oft Schadenfreude?

 

12)

Was bin ich für ein Mensch? Welchen Charakter habe ich?

Wie sehen mich die anderen? Wer und wie möchte ich wirklich sein?

 

13)

Was mache ich gut? Was könnte ich besser machen?

Was sind meine Schwächen? Was sind meine Stärken?

 

14)

Welche Beiträge leiste ich, um meine Familie glücklich und finanziell sicher zu machen? Bin ich zu viel Egoist? Weiß ich von allen Familienmitgliedern, was sie mögen?

 

15)

Was betrachte ich wirklich als meine Familie? - Nur Personen ersten Verwandtschaftsgrades; auch den Freundeskreis; meine Nachbarn; meine Gemeinde; das ganze Volk meines Landes?

 

16)

Habe ich schon erkannt, dass die sicherste Art meines politischen Einflusses die ordentliche Erziehung meiner Kinder ist, bestimmen sie ja als Wähler, wer in unserer Zukunft das Sagen hat?

 

17)

Mag ich Videospiele mit Tötungs-, Vernichtungs-, Kriegs- oder Raubaufgaben? Empfinde ich noch Entsetzen und tiefe Traurigkeit, wenn ich Nachrichten von Kriegsleiden sehe?

 

18)

Was dominiert mich am Tag: Liebe; Depressionen; Freude; Hoffnung; Hass; Gleichgültigkeit; Überforderung? Wie kann ich das verbessern?

 

19)

Habe ich Freude bei Wissensaneignung

oder empfinde ich häufig lange Weile? (Die Klugen bewegen mehr im Leben.)

 

20)

Denkst du abends, vor dem Einschlafen, gern über das nach, was du geschafft hast oder erreichen kannst und wirklich willst oder lässt du dich nur treiben und schaust zu, was das Leben dir so zu bieten hat?

 

21)

Magst du alle Regeln, welche du geschaffen hast,

um dein Leben zu gestalten? Kannst du stolz darauf sein?

 

22)

Glaubst du: du kannst Erfolg mit Unehrlichkeit und Betrug generieren?

Was bedeutet für dich Erfolg in deinen einzelnen Lebensbereichen wirklich und konkret?

 

23)

Welche Fortschritte hast du in allen deinen Lebensbereichen dir vorgenommen?

Was tust du dafür jeden Tag?

 

24)

Bist du fleißig genug,

um erfolgreich sein zu können?

 

25)

Kennst du den Unterschied zwischen einem Idealisten und einem klugen Menschen?

Der Idealist findet sich großartig, wenn er über Probleme philosophiert und künstlich Ziele konstruiert, während der Kluge sich täglich an seinen Arbeitsergebnissen erfreut und aus der natürlichen Entwicklung der Vorgänge seine Ziele ableitet.

 

 

 

 

     

  

Essay Feindbilder - Unser Umgang mit Saboteuren im Deutschland des 21. Jahrhunderts

Dresden, am 22.10.2020, geändert am 16.02.2024, André Hüller (Deutsche Demokratische Republik 1961)

 

Einleitung:

Ich habe am 26.09.2020, auf Facebook, dem "Laut gegen Nazis e.V.", in Hamburg, 100 Euro gespendet, da ich selbstverständlich meinen Beitrag leisten möchte, militanten Unruhen in Deutschland vorzubeugen oder entgegenzuwirken. Danach habe ich begonnen, zu recherchieren, wie Gleichgesinnte sich öffentlich äußern und zu organisieren versuchen. Dabei bin ich häufig auf grobe Fehler im Umgang mit Andersdenkenden gestoßen und fand dringlichen Anlass, dieses Essay zu schreiben und zu veröffentlichen, nicht zuletzt, auch weil es mir wichtig ist zu publizieren, dass Auseinandersetzungen, wie Schachspiele, nur mit Besonnenheit erfolgreich geführt werden können. Je mehr man seine Gedanken abkürzt - desto häufiger erleidet man Misserfolg - auch wenn heutige Videospiele uns gern eines anderen belehren möchten. (bin ich ja leichter verführ- und führbar und kaufe ich natürlich viel mehr und schneller, wenn ich mir gar keine Zeit nehme, abzuwägen, was für mich gut ist und ich wirklich brauch)

 

Kontraproduktives Feindbild als Produkt von Empörung:

Mit einem Mindestmaß an Verständnis für logische Verhaltensentwicklung (wie es jeder Vater, jede Mutter und jeder Berufspädagoge haben - und auch vermitteln sollte), müsste es eigentlich für jeden modernen Menschen des 21. Jahrhunderts selbstverständlich sein, dass ein Feindbild immer ein Ausdruck totaler Ablehnung gegenüber bestimmten Einzelpersonen oder Menschengruppen ist und daher keine Eignung haben kann, Fortschritte menschlicher Koexistenz zu erzielen. Gleichwohl ist es nicht unlogisch, dass Anlass für Empörung, häufig erste symptomatische Verhaltensweisen unwillkürlich feindbildähnliche Projektionen im Kopf entstehen lassen. Wer aber tierischer Aggression oder dummen Revierverhaltens überlegen sein will, muss sich schon der Mühe unterziehen, Anlass und Beweggründe des Verursachers unserer Empörung zu hinterfragen und zeitgemäß auszuwerten, um die richtigen Schlussfolgerungen für den Erfolg eigener Reaktion oder eigenen Antwortverhaltens ziehen zu können! Im Ergebnis muss ich erkennen, dass meine Empörung immer den Beginn einer Auseinandersetzung bildet und nur im seltenen Fall (z. B. bei Molotowcocktail-Werfern einer Demonstration), durch Bedrohung von Leben und Gesundheit von Personen, Feindbilder wirklich begründbar sind. Es gibt sie also tatsächlich auch für mich - nämlich die Feinde der Demokratie. Wer hat das Sagen, wenn wir nicht demokratisch entscheiden können? So viele Seiten müssen wir da gar nicht im deutschen Geschichtsbuch zurückblättern - oder?

 

Kommunikation als Basis ergebnisorientierter Auseinandersetzung:

Es ist sinnlos, an jemanden Worte zu richten, der mit mir nicht kommunizieren möchte oder kann. Wenn mich eine Menschenmenge anbrüllt, brauche ich nicht mit einem Megafon antworten. Genauso wenig habe ich Erfolg, wenn mein Gegenüber sich unter Bewusstsein verändernden Drogen aggressiv verhält. Menschen lehnen ergebnisorientierte Kommunikation ab, wenn Sie in ihrem bisherigen Leben bei verbalen Auseinandersetzungen zu häufig unterlagen. Im Laufe ihrer Persönlichkeitsentwicklung eignen sie sich dann stereotypisches Abwehrverhalten an, dies ergebnisorientierte Auseinandersetzung sehr erschwert und die Betroffenen regelmäßig in Außenseiterpositionen drängen. Durch die häufigen Misserfolge bilden sie dann negativ auffällige (z. B. depressiv oder aggressiv geprägte) Charaktere aus. Nicht selten wandeln auch intelligente Menschen mit schlechtestem Charakter oder durch hohe Wiederholungszahlen persönlicher Misserfolge oder langfristiger Diskriminierung minderwertige Motivation in schädliche Einstellungen um, diese auch im Erwachsenenalter ihr Handeln prägen oder sogar dominieren. Da ohne methodische Hilfe Menschen eigene Einstellungen nicht ändern können, ist es auch völlig sinnfrei, verbale Auseinandersetzungen mit dem Ziel zu führen, jemanden von seinem Weg abbringen zu wollen. Öffentliche Kontrolle oder Rechenschaftspflicht sind gute demokratische Mittel solche Menschen daran zu hindern, es übertreiben zu können. Diskussionsrunden aller Formate sind geeignet, Lesern, Zuschauern oder Zuhörern zu helfen, nicht vom Weg eines guten Charakters abzuweichen. Z. B. sollte im Jugendalter unbedingt eine langfristige Auseinandersetzung mit Inhalt und Absicht digitaler Kriegsspiele geführt werden, andernfalls das Risiko wächst, dass der Heranwachsende sich daran gewöhnt, viel lieber Dinge zu zerstören oder Menschen-Avatare zu töten, als mit Ehrgeiz Nützliches zu erschaffen!

 

Bedeutung der Vernetzung gesellschaftlicher Außenseiter:

Die nationale Vernetzung ist gut und demokratisch. Vorher gab es keinen Ansprechpartner, mit dem wir ergebnisorientierte Auseinandersetzungen führen konnten. Ich begrüße daher ausdrücklich die Existenz der AfD, deren Vertretung in unseren politischen Administrativen und fordere jeden auf, deren Mitglieder nicht anzufeinden, egal welchen Charakter sie haben oder wie energisch sie an der Untergrabung unserer Demokratie beteiligt sein sollten! Natürlich müssen wir alle Figuren auf dem Schachbrett im Auge behalten und dürfen niemanden unterschätzen! Insbesondere gefährden talentierte Führungskräfte große Personengruppen, nur weil ihr Charakter es von ihnen verlangt. Nicht jedes Mitglied der rechten Szene ist also ein Außenseiter und geprägt von ständigem Misserfolg. Viele sind da nur dabei, um Anerkennung - oder persönliche Vorteile zu erhalten. Daher kommen den heutigen Politikern, Eltern und Berufspädagogen die Rolle zu, durch tägliche Bemühungen, Einstellungen bei Kindern und Jugendlichen zu manifestieren, welche eine Zukunft ohne Krieg, Kriminalität und ohne Sabotage gewährleisten. Wieviel Prozent der Eltern heutiger Politiker weniger erfolgreich waren, kann man gut an Wahlergebnissen ablesen. Anders sieht es mit der internationalen Vernetzung aus. Durch zielgerichtete Überbewertung der Mitglieder- oder Teilnehmerzahlen, verlieren Beteiligte schnell den mathematischen Bezug zur Realität. Veranstalte regelmäßig mit 30 Außenseitern aus 30 Schulklassen populäre, mitreißende Veranstaltungen und sie werden sich mindestens so mächtig fühlen, wie eine ganze Schulklasse! Das ändert sich auch nicht im Kopf des Einzelnen, wenn er als alleiniger Außenseiter wieder in seiner Klasse sitzt, so lange er keinen Anlass sieht, sein neu gewonnenes Selbstwertgefühl ausführlich zu hinterfragen. Unser menschliches Bedürfnis Erfolg haben zu wollen, verleitet uns regelmäßig, Vorgänge oder Ergebnisse schöner zu sehen, als sie es in Wirklichkeit sind. Gerade Außenseiter - Menschen mit regelmäßigen Misserfolgserlebnissen - sind anfällig dafür, Verschwörungstheorien schnell zu glauben, von Schönrednern verleitet zu werden, falsche Motivationen zu verinnerlichen und in einen Sumpf schlechtester Einstellungen zu versinken, ohne es zu bemerken. Besonders betroffen sind auch faule Menschen und Menschen, die nur für Ihren Urlaub leben, weil diese in der meisten Zeit unzufrieden sind. Die leichtere Verführbarkeit der Menschen, ist unvermeidbares Risiko internationaler Vernetzung. Das Problem wird auf keinen Fall kleiner, sondern stetig größer und erfordert aufwendige Aufklärungsarbeit von jedem Einzelnen - lebenslang!

 

Zunehmende Aggression und Verrohung unserer Gesellschaft:

Es ist unangenehm oder eher besorgniserregend - jedoch nicht überraschend. Je kleiner die Mittel einer Kriegspartei sind, desto ehrgeiziger und listiger muss sie vorgehen! Jeder Schlag muss beim Gegner größtmöglichen Schaden anrichten, andernfalls der kleinen Kriegspartei baldiger Untergang droht! Aus der Geschichte kennen wir folgende besonders üblichen Methoden: a) verdeckte Aktionen oder Tätigkeiten außerhalb der Regeln und geltendem Recht; b) Täuschung, Betrug, Lügen, Fake News; c) opportunistische (untergrabende) Mitgliedschaften bei Organisationen Andersdenkender; d) mit populistischer Arbeit aggressive Verhaltensweisen schulen und salonfähig machen; e) Denunzierung Andersdenkender; f) Immunisierung eigener Mitglieder gegen Argumentation Andersdenkender; g) straffe Organisationsformen oder Dauerstresssituationen, um Raum unerwünschter Gedanken zu minimieren und h) Verherrlichung eigener Ziele; i) Sabotage jeder Form und sogar mit Anerkennung durch öffentlichen Wettbewerb etc. Die Stärke der Verrohung in Deutschland ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass Populisten sich besondere Mühe geben müssen, um trotz der weltweiten Hitler-Erfahrung, nennenswert viele Menschen wieder zu politischem Unsinn verführen zu können. In der rechten Szene wird gern die angeblich notwendige Kampf- oder Wehrbereitschaft der Mitglieder verlangt, weil der Tag nahen würde, an diesem sie auf der Straße für ihr Recht mit oder ohne Waffen kämpfen müssten. Das diese Forderung nur Eitelkeit oder Körperkult der Mitglieder und Sympathisanten ausnutzt - genau wie zu Hitlers Zeiten - und vereinfachter, strukturierter Menschenführung dient, bemerken die Betroffenen nicht; ebenso wenig dass es verdächtig nach Putschvorbereitung riecht, geht es ja in Deutschland nicht annähernd vielen Menschen so schlecht, dass die Mehrheit zu den Waffen greifen müsste, um ihr Überleben sichern zu können. Bei der sogenannten DDR-Wende 1989 hätte niemand von uns im deutschen Osten zu Waffen gegriffen oder auch nur ansatzweise den Gedanken gehabt, jemanden töten zu müssen, damit es uns besser geht. Wir waren weder militant - noch kriminell. Wir haben mit Besonnenheit unser Recht auf Freiheit und Demokratie durchgesetzt. Allerdings hatten wir es auch leicht, mussten wir ja keinen Aggressor besiegen, der bis aufs Blut für sein Kapital hätte kämpfen wollen oder können.

 

Bewertung oder Unterbewertung der rechten Szene im heutigen Deutschland:

In modernen Gesellschaftsformen gibt es immer Andersdenkende und Saboteure. Ja: Es macht mir Angst, wenn die beginnen, sich zu bewaffnen oder sogar Mitbürger überfallen. Ja: Ich ärgere mich, wenn ich erlebe, dass ein Richter, Rechtsanwalt, vereidigter Gutachter oder Polizist unehrenhaft seinen Beruf missbraucht. Ja ich bemerke auch, dass heute viele leichtfüßig über Politik reden - wundere mich jedoch, dass dieser Umstand nicht als Fortschritt - sondern als negative Polarisation eingestuft wird. Ja: Ich weiß, dass viele Menschen nicht beachten, dass sie mit jedem illegalen Drogenkauf organisierte Kriminalität oder sogar rechtsausgerichtete Strukturen finanzieren. Trotz alledem ist mir klar, dass es hier um generationstypische Konflikte geht und niemand die heutige soziale Zusammensetzung Deutschlands ändern kann. Keiner kann massenweise Menschen andere Einstellungen aufzwingen - und schon gar nicht in unserem modernen Europa. Den Mitgliedern der rechten Szene versichere ich, dass sie niemals in Deutschland auf der Straße mit oder ohne Waffen kämpfen werden - einfach, weil sie es in einer Demokratie nicht müssen.

 

Schwierig wird es jedoch für uns alle, wenn wir zulassen,

dass organisierte Korruption sich in der politischen Administrative breitmacht. Das merken wir, wenn unseriöse Populisten Anhänger um sich scharen, um Machtpositionen einnehmen zu können und diese Gesinnungsgenossen mit unkollegialem Verhalten auffallen. Weniger auffällig dabei ist hingegen der schleichende Abbau demokratischer Strukturen und Kontrollmechanismen.

 

Wer seinen Kinder nicht ein zweites Nazideutschland zumuten will,

muss jetzt mit wachsender Aufmerksamkeit die gesellschaftlichen Vorgänge beobachten und darf bei politischen Wahlen keinen Fehler machen!

 

Widersprüche sind Triebkräfte der Entwicklung - in positiver und auch negativer Richtung!

Erleidet man regelmäßig denselben Widerspruch, formen sich persönliche Motive zur Problembeseitigung, aber auch unrealistische Wünsche und Träumereien. Es ist leicht, Probleme von Außenseitern kurzfristig zu ermitteln und scheinbare Problemlösungen passgerecht anzubieten. Menschen, die lange Misserfolgsstrecken hinter sich haben, saugen Gelegenheiten - locker und ungezwungen sein zu können - auf wie ein Schwamm, weil sie dabei keine Angst vor Misserfolg haben müssen. Die Geschicke eines Volkes bestimmen seine politischen Gremien. Die Zukunft eines Volkes bestimmen mit ihrer täglichen Arbeit aber immer die Eltern und Berufspädagogen! Der gehäufte Misserfolg beider in unseren ostdeutschen Ländern ist einfach nachvollziehbar, da die DDR-Pädagogik politisch reglementiert war. Auch ist es zwingend logisch, dass bei uns offensichtlich wirtschaftlich benachteiligte oder politisch stark beschädigte Regionen der perfekte Nährboden für rechtsausgerichtetes Gedankengut waren. Wir müssen und werden damit leben. Unsere Kinder müssen es mit Ihren Kindern besser machen! Sie sollten es heute schon erfahren! Am Ende seines Lebens muss jeder Außenseiter mit sich selbst ausmachen, ob er durch Korruption, Lügen oder wildem Geschrei glücklicher geworden ist! Ich rege daher diese Personen an, nicht jeder lärmenden Herde ungefragt hinterherzulaufen und selbst mit eigenen Fragen und persönlichen Zielstellungen den richtigen Weg zu finden! Prinzipiell scheint es auch angeraten, nicht so zu lärmen, wenn man sich gerade auf dem Holzweg befindet!

 

Mit der Zeit kommt immer alles ins Gleichgewicht - oder hört auf zu existieren.

Druck erzeugt Gegendruck. Steigert die rechte Szene ihr Gewaltpotential, werden die Linksradikalen Zulauf erhalten und sich bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen häufen. Eine neue Form Feudalismus wäre wohl das Ergebnis, wenn man zeitgleich und weltweit allen rechtsgesinnten Außenseitern alle politische Macht geben würde, ganz ohne Demokratie. Wen feinden sie dann an? Wem geben sie dann die Schuld für wirtschaftliche und soziale Probleme oder Risiken? Gegen wen richten sich dann ihre militanten Mitglieder? Wie wollen sie politisch führen, wenn sie Kompromisse eingehen nicht gelernt haben? Ob die heutigen Mitläufer der Szene das auch noch gut finden würden, so bedingungslos abhängig von ihren Vorgesetzten in Ihrer Struktur zu sein? Je mehr Besitz die Struktur hat, desto radikaler wird sie, eben je mehr sie zu verlieren hat. Da es dann auch keine Möglichkeit demokratischer Mitbestimmung gibt, werden die meisten zusehen, wie Wenige alles bestimmen und sich rücksichtslos begünstigen und nehmen, was sie wollen. Der Widerspruch ist allerdings, dass heute die rechten Verschwörungs-Publizisten genau das wenigen Milliardären vorwerfen, ausgenommen die von Rechtsaußen, natürlich. Welche Gesellschaftsform soll mehr persönliche Freiheit bieten als Demokratie? Mathematisch gesehen, gibt es heute in den USA gar keine demokratischen Wahlen. Da wird man nicht automatisch Präsident, wenn man mehr Wählerstimmen hat als seine Mitbewerber. Selbst Wahlkreise können regierende Parteien nach eigenem Willen verändern, so dass die soziale Zusammensetzung für sie günstiger ausfällt. Es macht also doch Sinn, dass jeder über seine persönlichen Ziele gründlich nachdenkt, bevor er sich einer lärmenden Meute anschließt, egal ob sie ganz in der Nähe mit fetzigem Rockkonzert lockt oder von reichen Besserwissern aus Übersee angeführt wird.

 

Laut gegen Nazis! Ja, aber warum laut? ...damit keine Stimme überhört werden kann!

Leidenschaft und Ehrgeiz schließen Besonnenheit nicht aus, oder? Aus meiner Sicht sind heute Petitionen der richtige Weg. Wie laut die sind, ist Wurst. Allein die Unterschriften zählen - die Anzahl der Beteiligten! Die allein dürfte schon bei jeder kleinen Petition wesentlich größer sein als die gesamte Mitgliederzahl der rechten Szene in Deutschland.

  

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​Wir denken nicht nur mit, sondern voraus und geben immer unser Bestes, wie Bergsteiger am Fels das immer tun.

Anbieterkennzeichnung

In unserem Fachgebiet: Dach- und Fassadenarbeiten mit Seilsicherung, sind wir eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen, in Dresden, Freital und Radebeul.

DiBaB GmbH Die Bergsteiger am Bau

Bremer Str. 53 - 55

01067 Dresden

Fachbetrieb für Arbeiten mit Seilsicherung an Dach und Fassade

seit 1983, GmbH seit 2001

Prüfstelle für persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Betrieb 05205489

UstID DE216075926

Handwerksrolle 0310037

Gewerbeaufsicht Dresden

Handelsregister 19779 AG Dresden

Geschäftsführer André Hüller

Prokuristin Ute Hüller

 

☎ 0351 – 48 18 988

☎ 0157 – 74 95 44 01

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Referenzen

Leistungen

Wir haben über 2.800 Kunden. Für sie sind wir immer erreichbar.

Sie finden unser Firmengrundstück in Dresden

auf der Bremer Str. 53 - 55,

3 km nahe der Semperoper

Büroeingang an Südwand des Sandsteingebäudes

Grundstücksnachbarn: Audi (Ostseite) und BMW (Südseite)

Mietangebote

Auf unserem Grundstück haben wir Mietflächen

und in allen Gebäuden Telekom-Glasfaseranschluss.

​Stellenangebote

Sie können gern telefonisch nachfragen.

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