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Lyrik & Poesie
 
 

Kostproben

Kalt

 

Heut hörte ich im Radio:

            "Es bleibt kalt..." so um minus zwanzig Grad.

Fünfzig Leute erfroren,

            eine alte Frau dabei, über fünfundsiebzig Jahre alt.

 

Man fand sie in ihrer Küche

            auf einem Sofa sitzend,

in Decken eingehüllt,

            noch aus ihrer Jugendzeit,

wie schlafend und träumend,

            zwischen Mittagessen und Kaffee.

 

Sanftweiche Falten im Gesicht,

            zum Streicheln nicht mehr.

Die Hände in den Schoß gelegt,

            haben nichts mehr zu tun.

Keine Fragen, keine Antworten mehr,

            endloses Ruh‘n.

 

Hat sie zu heizen vergessen?

            Oder haben wir sie vergessen?

 

Warum sagt der im Radio nur: "Es bleibt kalt."?

Warum spricht er nicht weiter und fordert uns auf,

            deswegen 'mal nach den Nachbarn zu seh‘n?

 

Da sitzt vielleicht nur wenige Wände von mir

            gerade jetzt wieder ein Mütterchen auf ihrem Küchenstuhl

und überlegt, ob sich die Anstrengung noch lohnt,

            Kohlen aus dem Keller zu holen,

sich ein warmes Essen zu bereiten,

            auf den nächsten Besuch der Enkel zu warten,

oder wieder und wieder aus dem Fenster zu schauen?

 

Wie fühlen sich die Nachbarn der alten Frau aus dem Radio jetzt?

            Ob sie sich schämen?

            Hätten sie Grund dazu?

Alt leben

 

Warum schauen alte Leute so oft zum Fenster hinaus,

so als ob sie dort irgendwas vergessen hätten und es wieder holen könnten?

Oder ist es mehr ein Ausschau halten nach bekannten Gesichtern?

Es könnte auch ein erholsames Bad im Meer von Erinnerungen sein.

Beflügelte Gedanken an frischer Luft?

 

Schau ich zum Fenster 'raus,

beschäftigen mich die anderen, die Leute, die vorüber geh‘n,

Autos abstellen oder wegfahren.

Oder ich denke an die, die in unserer Straße gebaut haben,

und daran, wie es vorher war.

Aber ich denke auch an die Leute, welche einmal da gegenüber gewohnt haben,

und an die, die nachher eingezogen sind.

 

So vergesse ich mich für kurze Zeit,

bis ich an jemanden denke,

den ich damals sehr lieb hatte.

Ich stelle mir vor, wie ich mit diesem Jemand die Straße herunter kam

und wie wir an unserer Haustür anlangten.

 

Mich streift ganz leis ein Hauch,

grad' wie an jenem Sommerabend.

Ich atme ihn ein,

sehe mich wie damals,

werde traurig,

komme wieder zu mir,

schließe das Fenster

und mich in mir ein.

 

Aber warum schauen alte Leute so oft zum Fenster hinaus?

Kausalität

 

Superfrauen tanken immer Super,

Supermänner rauchen Marlboro.

Wenn es erst einmal gefunkt hat,

ist es schnell vorbei!

 

Traumfrauen taugen nur nachts,

Traummänner taugen auch tags nichts.

Schickt die Traumfrauen arbeiten, damit wenigstens etwas Geld ins Haus kommt!

 

Rothaarige Teufelinnen tanzen gern und wild.

Singende Engel musizieren gut

und können fliegen. Lasst beide heiraten

und sie züchten Piranhas mit Flügeln!

 

Rassige Frauen bezaubern mit Sex.

Rassige Männer verführen mit Charme.

Nehmt beiden die Terminkalender weg

und sie erleben das Chaos der Gefühle!

 

Emanzipierte Frauen wollen geachtet werden.

Karriere-Männer wollen Macht.

Gebt beiden die Zukunft und sie bringen uns in die Vergangenheit zurück!

 

Nachdenkliche Frauen haben Augen wie der Blick aufs Meer. Nachdenkliche Männer haben Tiefgang. Beide laufen sie leicht an einer Sandbank auf und stranden!

 

Junge große Mädchen sind meist still, zart und leise. Junge große Männer sind meist clever und stumm. Stille Wasser sind tief. Doch wer möchte schon gern ertrinken?

Zu spät

 

Jeder hat seinen Gegenspieler. Auch du hast einen, der vermag dich selbst mit deinen eigenen Waffen zu schlagen. Und du fühlst bei jeder Begegnung, dass du wieder einmal zu spät gekommen bist.

Männerschicksal

 

Du fragst, warum Männer immer stark sein wollen? Die Antwort ist leicht. Wir wollen, nein wir müssen stark sein, um uns im Sturm weiblicher Unvernunft noch halten zu können und nicht abzustürzen, in einen Strudel von Schmerz und unerfüllter Leidenschaft.

Begehren

 

Deine Worte drangen in mich wie zarte Wurzeln in fruchtbaren Boden. Küsse wie von Liedern gesungen. Die Sonne scheint mir aus deinen Augen. Streichelnde Tropfen auf der Haut. Wenn du so liebst, wie du tanzt, lass' ich dich nicht mehr los.

Harmonie des Chaos'

 

 

Ich bin, weil vor mir jemand war und nach mir jemand kommen wird. Allein was dieser vorfindet, habe ich mitgestalten können und müssen. Doch auch ohne mich gäbe es nicht weniger Licht. Und weil das für jeden gilt, lächeln die Alten so lieb.

 

Reich der Emotionen, ein König unter Königen möcht' ich sein! Meine Krone sei aus Ähren von Korn, ohne Gold und Schrift, vergänglich wie ich.

 

Geld, Abstraktion unseres Wahns, alles übertreiben zu wollen. Doch alles Übertriebene wird Opfer der Evolution, so auch der Mensch. Seine Verletzlichkeit nimmt zu. Seine Stärken sind nur noch abstrakt.

 

Gemäß dem Gesetz der Negation der Negation, ist es uns vorbestimmt, fast wieder wie Tiere zu werden. Unsere Erbanlagen werden schlechter. Der Homosapiens ist nur ein Zweig am Lebensbaum von dem der danach kommen wird.

 

So wie wir nun erkannt haben, dass sich die Sonne nicht um die Erde dreht, so müssen wir auch akzeptieren, dass der Homosapiens nicht die Endstation der menschlichen Entwicklung sein kann.

 

Viele Lebensarten starben schon aus, doch immer nur weil sie sich nicht ausreichend an die sich verändernde Umwelt anpassen konnten. Wer kann schon sicher sein, dass wir mithalten können?

 

Unser Hauptproblem der Zukunft wird der nötige Grad unserer Selbstbeherrschung sein. So lange der Mensch existiert, wird es Märkte geben und mit Ihnen das Gerangel um Macht, Ansehen und individuelle Freiheit.

 

Die Produktion wird hauptsächlich von Gewinnzuwachs und Menschen mit außergewöhnlichen Eigenschaften und Fähigkeiten bestimmt werden. Die Macht der Politik wird vollständig auf das Kapital übergehen. Regierungen werden durch Unternehmensvorstände ersetzt. Jeder wird nicht nur mit, sondern in dem Unternehmen leben, welches ihm mit Arbeit seine Existenzgrundlage schaffen lässt, fast feudalen Zuständen analog.

 

Eines Tages wird der Grad der erforderlichen Perfektion unseres Verhaltens so extrem sein, dass wir uns regelmäßig künstlich stimulieren und steuern lassen müssen. Und von dort wird auch der Fehler kommen, welcher uns die derzeit notwendige Anpassung nicht mehr ermöglicht. In wiederkehrender Folge wird die Menschheit durch solche Fehler stark reduziert. Doch aussterben werden wir nie, weil es immer jemanden gibt, der nicht nur mitdenkt, sondern auch vorausdenkt.

 

Das ist sie, die Harmonie im Chaos.

 

Ich bin ein Teil davon.

Das Geschenk

 

Ich wollte meiner Traumfrau ein Geschenk machen. Doch was ist wertvoll genug? Was ist nicht zu trivial, zu banal, zu wenig? Egal was es koste! Hauptsache ich kann es bezahlen! Oder vielleicht sollte ich doch noch ein wenig damit warten? Dann würde ich sogar noch Geld sparen. Aber Sie hätte dann eben kein Geschenk von mir. Was schenke ich ihr nur?

 

Warum wollen Frauen eigentlich immer 'was geschenkt haben? Warum sagen sie nicht einmal: "Liebling verkauf mir doch bitte dieses Kleid!" oder "Herzi, ich möchte unbedingt diesen Ring von dir kaufen!" Aber nein, stattdessen höre ich immer nur: "Weißt Du schon, was meine Kollegin von Ihrem lieben Mann letztens geschenkt bekam?" Und binnen Sekunden wusste ich alle Einzelheiten von diesem blöden Geschenk. Apropos Geschenk, was schenke ich ihr nur?

 

In Liebesfilmen schenken die Supermänner ihrer Liebsten immer ihr Herz, und die Frauen sind zu frieden. Ich frage mich nur, wie gut die immer noch aussehen, obwohl sie inzwischen schon die zigste Herzimplantation hinter sich haben müssen.

 

Wieviel Herzen habe ich eigentlich zu verschenken? Vielleicht teile ich es am besten nach Wochentagen ein? Soll ich ihr nun heute mein Donnerstagherz schenken, grad' weil heut Donnerstag ist? Ich könnte ihr auch gleich mein Freitag- und auch mein Wochenendherz schenken. So hätte sie gleich Vorschuss, und ich brauche ihr nicht gleich wieder 'was zu schenken? Doch vielleicht weiß sie das gar nicht zu schätzen?

 

Auch hätte ich dann nur noch meine Montag-, Dienstag- und Mittwochherzen zu verschenken. Und ich frage mich, wer schon auf ein Montagherz scharf ist. Mir wäre jedenfalls ein Wochenendherz lieber.

 

Lieber, ja lieber hätt' ich natürlich ein einfacheres Geschenk, eins was meine Frau auch richtig überwältigt, vom Hocker reißt, ja sozusagen total begeistert. Doch das ist schwer, ja sehr schwer zu finden. Über den Mixer oder den Staubsauger hatte sie sich letztens gar nicht so gefreut, wie ich das eigentlich erwartet hatte, und dabei hatte das Zeug auch noch richtig Geld gekostet!

 

Ringe brauche ich ihr nicht mehr zu schenken, denn sie trägt ja bereits sieben, und zu viele stören nur beim Abwaschen oder Kind baden, oder auch wenn sie mich krault. Doch was schenke ich ihr nun?

 

Plötzlich höre ich die Tür, und meine Frau kommt herein: "Schatzi heute habe ich eine Überraschung für Dich!" Mit diesen Worten legte sie mir eine Kinokarte für meinen Lieblingsfilm hin, und mein Blick streifte ihre Hände, acht Finger mit Ring!

 

Vielleicht hätte ich ihr doch schon früher 'mal 'was schenken sollen?

 

Aber was?

Meine Frau

 

Du bist die Sonne in meinem Herzen,

der Regentropfen auf meiner Haut,

das Licht in meinen Augen,

der Boden auf dem gebaut,

das Haus meines Lebens,

das Leben in meinem Haus.

Einsicht

Was hat sie nur? Ich bin doch einsichtig und selbstkritisch. Nur weiß ich gar nicht, was sie meint, wenn sie von meinen Fehlern spricht.

Namen

 

Einmal fragte sie mich, warum bei meiner Schreiberei keine Namen vorkämen. Für mich ist ein bekannter Name wie ein Knopf. Drückt man drauf, fühle ich mich, als wenn ich diesem Menschen gerade gegenüber stehen würde. Doch so viel Standhaftigkeit habe ich nicht. Darum lösche ich jetzt wieder Namen.

Frechheit

 

Die Frechheit der Jugend ist's, sich über alles hinweg zusetzen, die Frechheit des Alters, über alles zu schmunzeln. Vereinigen sich beide, entsteht ein liebenswertes Chaos, ohne Grenzen, ohne Zeit.

Liebes Weib

 

Schwarze Seele,

freundliches Lächeln,

dein Wortlabyrinth mir zum Gruß.

Verlockend heut deine Kehle,

denk ich so beim Fächeln.

Oh welch Graus, wenn ich hier bleiben muss.

 

Der Vorsehung zur Güte.

Doch bei aller Liebe.

Wer tauschet mit mir freien Will'ns.

Du bist mir so teuer.

Ich hab dich nun heuer.

Nur wärst du doch manchmal still'ns.

Brutal

Nichts ist brutaler als ein aufgeschriebenes, böses Wort. Jedes Mal wenn du es liest, schlägt es zu, immer und immer wieder.

Gewissheit

Verliebe dich in eine Frau und du erfährst wieder einmal, was du an dir ändern musst.

   

Ute Hüller 2016, André Hüllers Ehefrau.png

Der Platz

für Schönheit in meinem Herzen
ist ganz eingenommen von dir.





Seltsam

Erst seit dem ich mich in dir verloren habe, fühle ich mich vollständig.





Er

"Ich werde aus Dir nicht schlau." Sie:  "Das macht nichts. Ich mag auch dumme Männer."




Komisch

Es fällt mir leichter, mich für Vergangenes als für Gegenwärtiges zu entschuldigen. Vielleicht weil ich mir viel Zeit lasse, meine Fehler einzugestehen?

Na ja, gute Rechtfertigungen müssen eben wohl überlegt sein.




Investition

In ihr neues Auto investiert sie gern. Ihren Gebrauchten hält sie so, dass er gerade noch benutzbar bleibt. Einen Oldtimer liebt sie, doch überlegt sie schon, ob es sich noch lohnt.

Mein Herz hat das auch überleben müssen.




   

Verzweiflung

 

scheppernder Rauch

fallendes Licht

läuternd das Wort

 

das Ziel im Weg

ein glücklicher Griff

Ankunft

Beginn

 

gerade heraus

bewegende Kraft

ein Riss

ein Weg

 

am Ende

mein Ort




 

Schweißtropfen

 

sind die Bonbons des Fleißigen.

Doch zu viele Süßigkeiten sind auch nicht gut.

Was soll

 

schon schöner sein, als ein gesungenes Wort? Nur meine Liebeserklärung, mit der Zunge auf deine Haut geschrieben.

Werbung

 

lebt von der Übertreibung, die Produktion von der Werbung, wir von der Produktion und wozu? - Natürlich um übertreiben zu können.

Die Vergangenheit

 

ist die Basis der Zukunft. Die Zukunft ist die Strafe der Gegenwart. Die Gegenwart bist du. Ich habe nichts anderes verdient.

Ich

 

halt' alles aus, nur nicht, wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden.

Ein Idealist

 

hat keine Freunde. Wer lässt sich schon gern sagen, dass er nur Durchschnitt ist.

Traurig

 

klagte er, dass er immer gegen sich verliere. Doch tröstete er sich. Er verliert ja nicht nur gegen sich, nein, Gott sei Dank, auch gegen andere.

Sich

 

selbst zu sehen, braucht der Mensch einen Spiegel, oder besser noch einen Freund.

Der Kristall

 

Draußen im Schnee, getragen von tausend Kristallen,

stehst Du mit ausgestrecktem Arm, eine Schneeflocke zu locken.

 

Auf deine offene Hand schwebt ein glücklicher Kristall. Doch er zerschmilzt im Augenblick deines Lächelns.

 

Wie eine Träne hältst du ihn auf der Hand, den Kristall.

 

Hättest du ihn nicht angelockt, würde er jetzt vielleicht im Schnee noch leben, einmal von Kinderhand zum Schneemann verbaut. Vielleicht hätte er auch auf Ski noch eine lange Reise erleben können und andere Kristalle oder Kristallinen kennengelernt?

 

Vielleicht wartet jetzt vergebens ein wunderschönes Kristallmädchen an einer stolzen Schneewechte auf ihren Herzenskristall? Vielleicht, vielleicht, vielleicht...

 

Doch du locktest ihn auf deine Hand, und er schmolz im Augenblick deines Lächelns, der Kristall, ganz von Schnee.

Erinnerungen

 

Das Sterbende Blatt lebt im Wind. Unsere Blicke hängen an Ästen. Träumend spazieren die Füße auf dem Herbst, selbst ein Stück Natur, unwissend und schön. Nun Melancholie nach genau zwei Jahren. Das tote Blatt lebt im Wind.

Tagesuntergang

 

Herrlich! Ich bin trunken, stillte mit Freunden meinen Durst, besiege alle Zweifel und Widersprüche, kann alles, will alles, darf alles. Ich erlaube mir, die Augen vor Glück zu schließen, gedenke meiner Gefühle, meiner Kraft, auch der Lust, erwarte -ich weiß nicht mit welchem Recht- dass du auf mich wartest, im Zimmer sitzt. Und ich denke mit unterwürfiger Freude daran, wie du mich ausschimpfen wirst, weil ich wieder einmal zu spät und auch noch angetrunken vom Training komme.

 

Ich lege mir schon die zärtlichen, entschuldigenden Worte für dich zurecht, plane wie ich dich besänftige, besiege, liebe.

 

Mit Herzklopfen stecke ich den Schlüssel in das Türschloss. Erste Enttäuschung: Es ist zugeschlossen. Zweite: Es hängen nur meine Sachen auf der Garderobe. Deine Schuhe stehen nicht da. Ich öffne die Stubentür. Mich umfängt Finsternis, und sie dringt tief in mein Herz hinein.

 

Ich gehe schlafen, höre - mich ablenken wollend - irgendwelche Musik, schlafe ein, von einem besseren Abend träumend.

Windstille

 

Mit wir wartet der Wind,

            ich an der Bushaltestelle,

            er sich in Baumwipfeln ausruhend.

Der Lebensnerv der Erde scheint gelähmt

            bei dem Anblick der sinkenden Sonne.

Die Leute sind Götzenbilder,

            denen der Arbeitstag ins Gesicht geschnitten.

Quietschende Bremsen, Hektik!

            Und wieder wartende Menschen.

Mit den Augen schon zu Hause.

            Ruhe vor dem Sturm.

Zweifel

 

Nein, du kannst nicht lösen

das Rätsel zwischen Schwarz und Weiß.

Du kannst nicht finden den richtigen Weg.

Du stehst zwischen Himmel und Hölle,

so lang du nicht selber weißt.

Es führt über das Meer der Zweifel ein Steg.

Erwachen

 

Fliegend auf der Wiese

bietet sich das Morgengrau.

Ein jungfräulicher Sonnenstrahl

versucht meine schlaftrunkenen Augen,

ist willig den Geist zu wecken.

Eiligst flieht die Traumfee.

Nur ihr Schleier legt sich neben mich.

Und überall sollt' ich ein Stückchen finden.

Der letzte Tag

 

Ehrlichkeit,

Offenheit,

Spiel und Gefahr,

ursächliche Wirkung.

 

Du bist mein Sein.

Ohne dich platzt die Welt,

schließt sich die Blüte,

verwehrt sich der Sonnenstrahl

dem hoffenden Blüh'n.

Sehend verlangen, leben.

taube

 

flügelnde gedanken

gebettet im endlosen sein

rosenroter sturm weht zur tür hinein

bedenkenloses grauen zu grabe getragen

traumlebens erster tag

 

jagende wildheit des willens

kuschelnde tiefe im glück

fallender mond in den wolken

genießende zunge im wald

traumlebens zweiter tag

 

haltsuchender blick sichernder gier

peitschende wogen im meer

getrunkenes salz, nicht mehr tauchen

nur noch fliegende tauben

traumlebens letzter tag

 

abgestürzt, getaucht, ertrunken

ein letztes mal das licht

auf händen getragen

mit worten erwürgt

darum träumst du nur nachts

  

Tagespalaver

 

Ein Glas Wasser ich trank,

            du sagtest wie Wein.

Mein drängender Blick,

            in deinen Augen stumpf.

Ein tobendes Wort, wie vom Winde gepeitscht,

            in deinen Ohren ohne Sinn.

 

Doch deine Tränen -oh nein-

sind kein Wasser,

tropfendes Blut,

eines zu Tode getroffenen Gedankens.

Freundschaftsherbst

 

Die Sinne berauscht,

den Wind still belauscht,

um des Freundes verderbliche Zeiten.

Der Blick suchet fest,

wie das Licht im Geäst,

die Kraft, welche sagt:

Ich soll bleiben.

Dein Brief

 

Du hast mich traurig gestimmt.

Die Worte mir die Augen blenden.

Tinte wie Blut zur Antwort gerinnt.

Gebären und Sterben wohl niemals enden.

 

Türen nun wieder offen steh‘n,

für Kurzweil, Lust und Tagesschmerz.

Gedanken bebend an dich geh‘n,

Messerstiche in mein Herz.

Schlimm ist's

 

Schlimm ist's,

wenn das Herz sich irrte;

statt Blut Blei durch die Adern rinnt;

der Sinn den Geist total verwirrte;

die Nibelungen Friedensboten sind;

der See beim Schwimmen wird zum Meer;

mein Zimmer hier ein Todesort;

das Bett ein Feuer, jedoch das Weib ein Schrein,

den man zu öffnen, muss 'was Besondres sein.

Einsamwohlsein

 

Glück der Enttäuschung,

Hoffnungsschimmer,

geblühmter Weg des Alkoholus.

 

Silben als Grenzen,

Flirten im Wald.

 

Der Sehnsucht Zweig blüht weit,

sehr weit von hier,

neben dem Unbesiegbaren,

ein endloses Stück.

    

härte

 

schwimmender stein von zeus gesandt

vernäht die augenlieder

rasselnde wimpern

das auge gebannt

am selben punkt immer wieder

ein schreiender blitz

gedanke nach eden

tag für tag und für jeden

Lied

 

Schönheit in Tönen,

schreiender Wahn,

kosende Worte,

die Zärtlichkeit im Ohr,

ein Lied für dich,

doch nie geschrieben,

nur gesungen, ganz leis.

Du hörtest es nicht.

Melodie

 

Ein Ton sagte zu einem anderen:

"Ich liebe Dich!"

Schon staunten alle:

"Oh! Welch' schöne Melodie?"

Da kam ein Notenschlüssel

und schloss beide Töne ein,

und alle riefen:

Oh! Welch' Melodram?

Jetzt sagte der andere Ton zum einen:

Ich sing nicht mehr mit!

So wurde die Melodie zu einem Schrei,

ohne Pause, ohne Schmerz.

Oder hast du

einen Ton schon einmal bluten sehn?

Sorgen

 

Sorge um dich jeden Tag, jede Stund'.

Fließendes Wasser mit dem Netz gefangen.

Brodelnder Wahn in meinem Blut.

Die Kraft im Berg fliegt mir zu,

von Prometheus, dem gebundenen Held,

befreit uns von Schatten der Angst.

 

Dich zu lieben heißt Sorge tragen,

für die Wärme des Sonnenstrahls,

für die Fische im Fluss, die Tränen im Meer,

heißt auch auf Wolken zu schlummern,

Stürme zu lenken, Welten besitzen,

Träume zu leben.

 

In dir fand ich mich als Kind.

Glückliches Lächeln, streichelnde Hand.

Zärtlich sein und trotzdem schützen,

dich über Wasser tragen,

Berge verschieben, die Zeit anhalten,

um dich lang' so zu haben, wie du bist.

Wortliebelei

 

Der Ziegenbock ums Leben kam,

            bei heißem Flirte mit der Wurst.

Die Ziegen ohne Bock einsam.

            Die Bockwurst sprach: "Das ist mir Schnurz."

 

Dem Apfelbaum erging's nicht besser,

            als er sich liebte mit dem Kuchen.

Verlor den Apfel, hörte kesser,

            des Apfelkuchens Duft gar rufen.

 

Ganz gruslig wurde dem Alphorn,

            beim Kuss im Singular der Träume.

Durch Alphorns Nase blies ein Sturm.

            Das Nashorn träumte nun Alpträume.

 

Am schlimmsten aber ward gepackt,

            die Liebe Span und Ferkel Bang.

Das arme Vieh nicht hat bedacht:

            Spanferkel leben gar nicht lang.

Doppelsinn

 

Mit dem Globus fahren kann,

wer Trainingslehre voll ersann,

wer Rasierklingen auch klingen hörte,

wem das Gekräh vom Wasserhahn betörte,

die Blätter kennt vom Kabelbaum,

Kochbücher kocht und isst mit Schaum.

 

In unserm Globus darf auch sitzen,

wer ritt mit Spitzenreitern Spitzen,

Rechnungen mit Mondscheinen bezahltet,

in der Nachtbar tags Schecks mit malet,

 

auch wer mit Kugelschreibern kugelt

und beim Skat mit Reizen mugelt,

 

wer mit Bleistiften stiften geht,

mit Schriftstellern die Schrift umlegt,

wer hörte Stillleben laut schrei‘n,

und Weintrauben traurig wein'.

 

Dem Globusreisenden ist bekannt,

wer das Meer in Wenig unbenannt,

Doppelstockzüge einfach zieht,

Wachsoldaten schlafen sieht,

im Biergarten Bier gesät,

rasend Rasen hat gemäht,

 

auch wer im Ballhaus Ball gespielt,

den Anstandsdamen den Anstand stiehlt,

auf der Rennbahn ständig steht,

mit Pullover pullern over geht,

oder als Brusthalter Arbeit hat,

mit Mitessern ist sich satt,

tanzt nur noch Rockmusik in Hosen,

verschlief es schon in Einweckdosen,

mit Taschenrechnern rechnet Taschen

und trinket gerne die Trinkflaschen.

 

Es darf auch mit wer ungenützt,

als Schutzpolizist Polizisten schützt,

oder mit Büroklammern Büros klammert,

mit Jammerlappen läppich jammert,

zur Rechtschreibung die Linksschreibrum reformte,

mit Regenwurm den Regen wurmte,

der Eisenbahn die Eisen bahnte,

des Ahnungslosen Los erahnte,

wer eine Weiche hart gekocht,

 

den Doppelsinn nun doppelt mocht.

T-Shirt-Wunsch

 

Ich möchte gern dein T-Shirt sein!

Da läge ich ach ja so fein

an deiner Brust und Busen

und würde dort fortwährend schmusen.

 

Auch wäre mir dein Herz sehr nah.

Bin immer dann für dich nur da.

Hab ich 'mal Lust, mach ich mich lang

und winde mich wie eine Schlang'.

 

Doch ein Gedanke plagt mich sehr.

Wo krieg' ich die Gewissheit her,

dass du mich ja auch ständig trugst

und nicht nach andren T-Shirts lugst.

 

Vielleicht müsst' ich im Schrank auch liegen

und könnt' nur träumen vom heißen Lieben.

Auch komm' ich ins Bett nicht mit hinein.

Tägliches Hängen auf der Lein'.

 

Dort würd' ich aber unverhohlen,

mich unterhalten, verbal nachholen,

mit Slip und Nachthemd ganz unbedacht,

was sie gesehen Tag und Nacht.

 

Ein Nachteil bleibt bei dieser Sache.

Hab nichts zu sagen, nichts zu lache'.

Komm' nie an andre Frauen 'ran.

Ich glaube: Besser ich bleib' Mann.

Wozu

 

Der Wille ist das Ziel,

das Hindernis der Weg.

Erreichte ich nicht viel,

doch Samen gut gelegt,

in Furchen tief und warm.

Mir manche Frage kam.

Warum der Mensch noch lebt,

ihr ihm den Anfang gebt,

Regeln ständig neu verfasset,

das Ende nie erlebt?

Stündliches Streiten: "Tu es! Lass es!"

Noch nie

 

Noch nie hab ich so geflucht wie beim Trampen.

Noch nie war ich vergesslich wie beim Campen.

Noch nie verwandt ich andrer Gedanken.

Noch nie sprach ich schlecht von Verwandten.

Noch nie fand ich Brüste so schön wie die Deinen.

Noch nie wollt ich es ehrlicher meinen.

Noch nie war ich so glücklich wie mit dir.

Komm endlich ins Bett und glaube mir!

Der Dochnicht

 

Du willst... so mit mir gehn,

der Augen Begierde... so missversteh‘n,

die Lust auf 'was Neues... so arg betrügen?

Ach nein! Ich würd dich niemals... belügen.

Es sei denn du könntest den Sinn... erfassen.

Dann wird‘ ich dir's zeigen oder... zeigen lassen.

 

Hurra, es lebe der Kompromiss in uns, aber... in mir!

Egal! Zieh es an! Ich halt... nur zu dir!

Du bist heut Bestimmer dafür... beim Lieben.

So wir beide den Streit... besiegen.

Besser ich überlass dir... für immer das Kleiden.

Nur kann ich den Dochnicht... immer vermeiden.

Der Worte Abend

 

Der Morgen lächelt mir am Fenster nah.

Grüßend versteck' ich meiner Träume Stöhnen,

so dass geheim bleibt, was des Nachts geschah

und auch geschehen hätte können.

 

Mutig zupft ein frecher Sonnenstrahl

an meinen Wimpern Glockenläuten.

Des Morgens Lächeln winkt mir aber mal,

den Fuß zu setzen, mich nicht zu beugen.

 

Begrüßt, geküsst, gekost, geboren.

Sonniges Sein im Schein daheim.

Geflügelte Welt in uns verloren.

Hinaus getragen der Wildheit Keim.

 

Die Füße des Weges gelesen im Licht.

Verkleidete Gier im Ziel begraben.

Geworfene Worte, verstanden doch nicht.

Tag aus Tag ein, immer nur haben.

 

Gegeben, genommen, verehrt und verschrien.

Belangloses Heldentum in uns bei jedem.

Geschlungene Pfade, Lügenfelder gedieh ‘n.

Des Fleißigen Tränen könnten reden.

 

Täglich gepflanzt aller Unsinn Anfang.

Gerufene Zeit, Grab von Vergangenheit.

Lockende Hymnen, gemalter Gesang.

Der Worte Abend. Es ist so weit.

Problem

 

Ich liebe dich.

Doch machst du mir's schwer,

dir das zu sagen.

Du verfängst mich

mit Blicken, wie ich sollt'

alles wagen.

Allein die Zeit

ist nicht so weit,

als dass sie uns lassen könnt'

zu zweit.

Verdammt! Ich werd' jetzt...!

 Doch ich bleib' lieber leis.

Beim Pflücken der Blumen

mit Lärm du verletzt

der Zartheit lieblichen Duft.

Ich weiß.

Hätt'

 

Ich glaub' ich hätt' dich lieben können.

Deine Hände, deine Brust wären mir Kissen.

Die Worte, die Blicke, die Küsse noch brennen.

Doch sag: Hätt'st Du mich nicht lieben müssen?

Fiktion

 

Possen im Licht

Witz des Wortes

Bild der Wünsche

wallendes Blut

in heißer Brust

vereint im Blick

deiner streichelnden Hand

Komm! Reich' sie mir,

das irdische Heiligtum

im feurigen Glanze zu sehen,

den Sproß zu pflanzen

von unseren Teilen!

Alles werde zum Ganzen!

Happy End

 

Der Beifall dem Ende des Stückes.

Die Trauer dem lebenden Tod.

Mit dem Theater schlossen die Augen.

Dem Sinn folgt der Lebenssog.

    

Windstille

 

Mit wir wartet der Wind,

            ich an der Bushaltestelle,

            er sich in Baumwipfeln ausruhend.

Der Lebensnerv der Erde scheint gelähmt

            bei dem Anblick der sinkenden Sonne.

Die Leute sind Götzenbilder,

            denen der Arbeitstag ins Gesicht geschnitten.

Quietschende Bremsen, Hektik!

            Und wieder wartende Menschen.

Mit den Augen schon zu Hause.

            Ruhe vor dem Sturm.

Zweifel

 

Nein, du kannst nicht lösen

das Rätsel zwischen Schwarz und Weiß.

Du kannst nicht finden den richtigen Weg.

Du stehst zwischen Himmel und Hölle,

so lang du nicht selber weißt.

Es führt über das Meer der Zweifel ein Steg.

Erwachen

 

Fliegend auf der Wiese

bietet sich das Morgengrau.

Ein jungfräulicher Sonnenstrahl

versucht meine schlaftrunkenen Augen,

ist willig den Geist zu wecken.

Eiligst flieht die Traumfee.

Nur ihr Schleier legt sich neben mich.

Und überall sollt' ich ein Stückchen finden.

Der letzte Tag

 

Ehrlichkeit,

Offenheit,

Spiel und Gefahr,

ursächliche Wirkung.

 

Du bist mein Sein.

Ohne dich platzt die Welt,

schließt sich die Blüte,

verwehrt sich der Sonnenstrahl

dem hoffenden Blüh'n.

Sehend verlangen, leben.

taube

 

flügelnde gedanken

gebettet im endlosen sein

rosenroter sturm weht zur tür hinein

bedenkenloses grauen zu grabe getragen

traumlebens erster tag

 

jagende wildheit des willens

kuschelnde tiefe im glück

fallender mond in den wolken

genießende zunge im wald

traumlebens zweiter tag

 

haltsuchender blick sichernder gier

peitschende wogen im meer

getrunkenes salz, nicht mehr tauchen

nur noch fliegende tauben

traumlebens letzter tag

 

abgestürzt, getaucht, ertrunken

ein letztes mal das licht

auf händen getragen

mit worten erwürgt

darum träumst du nur nachts

  

Tagespalaver

 

Ein Glas Wasser ich trank,

            du sagtest wie Wein.

Mein drängender Blick,

            in deinen Augen stumpf.

Ein tobendes Wort, wie vom Winde gepeitscht,

            in deinen Ohren ohne Sinn.

 

Doch deine Tränen -oh nein-

sind kein Wasser,

tropfendes Blut,

eines zu Tode getroffenen Gedankens.

Freundschaftsherbst

 

Die Sinne berauscht,

den Wind still belauscht,

um des Freundes verderbliche Zeiten.

Der Blick suchet fest,

wie das Licht im Geäst,

die Kraft, welche sagt:

Ich soll bleiben.

Dein Brief

 

Du hast mich traurig gestimmt.

Die Worte mir die Augen blenden.

Tinte wie Blut zur Antwort gerinnt.

Gebären und Sterben wohl niemals enden.

 

Türen nun wieder offen steh‘n,

für Kurzweil, Lust und Tagesschmerz.

Gedanken bebend an dich geh‘n,

Messerstiche in mein Herz.

Schlimm ist's

 

Schlimm ist's,

wenn das Herz sich irrte;

statt Blut Blei durch die Adern rinnt;

der Sinn den Geist total verwirrte;

die Nibelungen Friedensboten sind;

der See beim Schwimmen wird zum Meer;

mein Zimmer hier ein Todesort;

das Bett ein Feuer, jedoch das Weib ein Schrein,

den man zu öffnen, muss 'was Besondres sein.

Einsamwohlsein

 

Glück der Enttäuschung,

Hoffnungsschimmer,

geblühmter Weg des Alkoholus.

 

Silben als Grenzen,

Flirten im Wald.

 

Der Sehnsucht Zweig blüht weit,

sehr weit von hier,

neben dem Unbesiegbaren,

ein endloses Stück.

    

härte

 

schwimmender stein von zeus gesandt

vernäht die augenlieder

rasselnde wimpern

das auge gebannt

am selben punkt immer wieder

ein schreiender blitz

gedanke nach eden

tag für tag und für jeden

Lied

 

Schönheit in Tönen,

schreiender Wahn,

kosende Worte,

die Zärtlichkeit im Ohr,

ein Lied für dich,

doch nie geschrieben,

nur gesungen, ganz leis.

Du hörtest es nicht.

Melodie

 

Ein Ton sagte zu einem anderen:

"Ich liebe Dich!"

Schon staunten alle:

"Oh! Welch' schöne Melodie?"

Da kam ein Notenschlüssel

und schloss beide Töne ein,

und alle riefen:

Oh! Welch' Melodram?

Jetzt sagte der andere Ton zum einen:

Ich sing nicht mehr mit!

So wurde die Melodie zu einem Schrei,

ohne Pause, ohne Schmerz.

Oder hast du

einen Ton schon einmal bluten sehn?

Sorgen

 

Sorge um dich jeden Tag, jede Stund'.

Fließendes Wasser mit dem Netz gefangen.

Brodelnder Wahn in meinem Blut.

Die Kraft im Berg fliegt mir zu,

von Prometheus, dem gebundenen Held,

befreit uns von Schatten der Angst.

 

Dich zu lieben heißt Sorge tragen,

für die Wärme des Sonnenstrahls,

für die Fische im Fluss, die Tränen im Meer,

heißt auch auf Wolken zu schlummern,

Stürme zu lenken, Welten besitzen,

Träume zu leben.

 

In dir fand ich mich als Kind.

Glückliches Lächeln, streichelnde Hand.

Zärtlich sein und trotzdem schützen,

dich über Wasser tragen,

Berge verschieben, die Zeit anhalten,

um dich lang' so zu haben, wie du bist.

Ute Hüller am 28.06.2023, Prokuristin der DiBaB GmbH.png

der sonne haar

im raume von welten

        blinkt licht 

                    unsrer wiese

                               aus deinen augen

                                            ich

                                                 federnd durchbreche

                                                              schweigen

                                                                  fang

                                   mich ganz lieb auf

                      im atem der zeit

erstick alles fremde

           in uns

 

             findet sich

                   regung

                        am murmelnden bach

                             bis zum  meer

                                     dem                          

 

schmetterling

       tränend flieht

                die fee letzter nacht

                           heißem licht weichend

                                                ein

grasend' wort

           wie gemalt

                      auf zartem geweb

                                      meines flehens

                                                                weit

geht mein angesicht

                            deines erfahren

                                       auf

 

zärtlichen  schwingen

          sanft

              bebender

brust

   dich

       liebkosend

              alles

versenken

          bis

 

der morgen

  sich traut

  

frischen

    hauch

        sonne

          versucht

               

wolken

    zu fangen

        dich

halten

  flügelnd

    umwerben

     

mein

   endloses

     bangen

   

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André Hüller, Dachsteiger, Dachschaden, Bergsteiger, Dachreparatur, Dachrinnenreinigung, Dacharbeit ohne Gerüst, Dach reparieren, Dachkletterer, Dachdecker, Höhenarbeit, Industriekletterer, Radebeul, Freital
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André Hüller, Dachsteiger, Dachschaden, Bergsteiger, Dachreparatur, Dachrinnenreinigung, Dacharbeit ohne Gerüst, Dach reparieren, Dachkletterer, Dachdecker, Höhenarbeit, Industriekletterer, Radebeul, Freital

​Wir denken nicht nur mit, sondern voraus und geben immer unser Bestes, wie Bergsteiger am Fels das immer tun.

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In unserem Fachgebiet: Dach- und Fassadenarbeiten mit Seilsicherung, sind wir eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen, in Dresden, Freital und Radebeul.

DiBaB GmbH Die Bergsteiger am Bau

Bremer Str. 53 - 55

01067 Dresden

Fachbetrieb für Arbeiten mit Seilsicherung an Dach und Fassade

seit 1983, GmbH seit 2001

Prüfstelle für persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Betrieb 05205489

UstID DE216075926

Handwerksrolle 0310037

Gewerbeaufsicht Dresden

Handelsregister 19779 AG Dresden

Geschäftsführer André Hüller

Prokuristin Ute Hüller

 

☎ 0351 – 48 18 988

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